Landesvorsitzender der CDA NRW informiert sich über Kinderhospizarbeit


Großbildansichtim Garten des Kinderhospizes: André Arenz, Danile Güttler, Dr. Ralf Brauksiepe, Rüdiger Barth und Klaus Klapheck (v.l.)
Dr. Ralf Brauksiepe, Landesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Nordrhein-Westfalen (CDA NRW), Mitglied des Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, besuchte in diesen Tagen das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar. Begleitet wurde er durch den Landesgeschäftsführer der CDA, Daniel Güttler, sowie den CDA-Kreisvorsitzenden aus Olpe, André Arenz, und Klaus Klapheck, den Fraktionsvorsitzenden der Olper CDU.
Die Initiative zum Besuch des Hauses ging von Brauksiepe selbst aus. Aus seinem Wahlkreis kenne er den ambulanten Kinderhospizdienst Ruhrgebiet e.V., der sein Büro in Witten hat. "Von den Mitarbeitern aus Witten habe ich schon viel über die Kinderhospizarbeit gehört und ich unterstütze die Arbeit, wo ich kann. Doch fehlt dort der Kontakt zu den Familien selbst. Deshalb bin ich hier in "Balthasar", um mir ein besseres Bild von der Situation der betroffenen Familien machen zu können", erklärt Brauksiepe. Der anschließende Rundgang durch die Räumlichkeiten beeindruckte ihn zutiefst. Seine Anerkennung galt dabei nicht nur den Eltern, die tagtäglich für ihre Kind da sind, sondern vor allem auch den Mitarbeitern. Am Tag zuvor habe er Handwerksbetriebe besucht und nun wolle er sich den sozialen Einrichtungen widmen. Die dort Angestellten setzen sich für andere Menschen ein, auch wenn es nicht immer eine angenehme Aufgabe sei. Hospizleiter Rüdiger Barth unterstreicht: "Die Mitarbeiter hier haben keinen Job, sondern einen Beruf. Unser Blick liegt immer darauf, wie wir die verbleibende Lebenszeit des Kindes und der ganzen Familie positiv gestalten können. Das macht die Arbeit neben all der Trauer auch zu einer sehr erfüllenden Aufgabe."
Als Vorsitzender des Bundesfachausschusses Arbeit und Soziales der CDU hatte sich Dr. Brauksiepe jüngst für den Pflegemindestlohn eingesetzt, "damit die Leistung der Pflegekräfte nicht durch Dumpinglöhne abgewertet wird." Nach seinem Besuch in Olpe wolle er nun auch die bessere Finanzierung der Kinder- und Jugendhospizarbeit vorantreiben.


   
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